Auf ins Web 2.0

Von Künstlern wird ja bisweilen behauptet, dass sie erst nach ihrem Tod beachtet werden. Daran musste ich denken, als kürzlich die Redakteurin der dlz next angerufen hat und mich fragte ob ich denn einen Artikel über Web 2.0 und Landwirtschaft schreiben könnte. Nun erfreue ich mich zwar noch brauchbarer Gesundheit, meine Ambitionen der Landwirtschaft bloggenderweise zur Seite zu stehen, hatte ich aber Anfang dieses Jahres eingestellt. Vielleicht gerade deshalb, durfte ich nun zusammen mit Hendrik Haase aka wurstsack die Vorzüge des Web 2.0 für die Landwirtschaft zu erklären. Lesen kann man das Elaborat in der Septemberausgabe der dlz next, die dieser Tage in den Briefkästen der Abonnenten liegen dürfte.

Das Schreiben des Artikels hat Spaß gemacht, vor allem die Recherche hat einiges zu Tage gefördert. Weil Wir das nicht alles in den Artikel reinpacken konnten, gibt es eine Wiki-Seite mit weiteren Beispielen und Literaturhinweisen zum Thema Landwirtschaft und Web 2.0. Wer weitere Beispiele kennt und meint, dass sie dort aufgeführt werden sollten, kann sie hier in den Kommentaren hinterlassen.
In diesem Sinne: Auf ins Web 2.0!

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13 Antworten auf Auf ins Web 2.0

  1. Pingback: Web 2.0 in der Landwirtschaft - Farmblogger

  2. Pingback: Landwirtschaft + Web 2.0 [archiv.michaelwenzl.de - Wiki]

  3. Stefan R. sagt:

    Und, hat sich seit den Farmbloggern etwas getan? Als Du da angefangen hast, war Web 2.0 ja noch gar kein Thema. Mittlerweile müsste sich ja da auch etwas getan haben.

  4. @Stefan R.
    Getan hat sich da so einiges, schau Dir doch nur mal die Beispiele an. Klar, das hat sich alles erst die letzten beiden Jahre entwickelt, aber es gibt sie jetzt eben. Eine Motivation Die_Farmblogger zu machen war es ja ein Beispiel für Agrarblogs zu bieten, heute kann man getrost auf andere verweisen, die es in meinen Augen auch noch besser machen.
    Aus der Distanz würde ich sagen, dass sich da kein großartiger Unterschied zu anderen Branchen ergibt. Der Anteil der bloggenden Schreiner dürfte auch im Promillebereich liegen. Es gibt halt ein oder zwei, die das sehr gut und schon lange machen. Ich denke es ist halt eine Frage ob man für sich den Nutzen entdecken kann.
    Auch wenn ich persönlich es schade finde, dass die Blogs ein wenig in den Hintergrund kommen, bin ich gespannt wie sich die Sache bei den sozialen Netzwerken, besonders Facebook entwickelt. Da entsteht ein Sog hin, weil es zumindest zum Teil, Email ersetzt und damit zum selbstverständlichen Hilfsmittel macht.

  5. Stefan R. sagt:

    @Michael
    Aber den großen Ruck hat es nicht gegeben, oder?

  6. @Stefan R.
    Ein Ruck wäre vielleicht zu viel gesagt. Es ist selbstverständlicher geworden die Tools zu nutzen und damit auch mal etwas auszuprobieren. Wenn man jetzt mal die private Kommunikation bei Facebook & Co außer acht lässt und nur das betrachtet, was im weitesten Sinne Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege ist, dann gibt es vor allem zwei Gegenargumente:
    a) Warum soll das ausgerechnet ich machen?
    b) Woher soll ich nur die Zeit dafür nehmen?
    Die Motivation des Einzelnen ist ein Frage des Bewusstseins. Ein direktvermarkender Landwirt, das zeigt die Praxis, wird das schneller positiv für sich beantworten, als derjenige, der seine Produkte über Zwischenhändler verkauft. Über Zeitmangel auf einem Betrieb brauche ich einem Praktiker ja nix zu erzählen ;-)
    Der Ruck wird also erst kommen, wenn erkannt wurde, dass Imagepflege nicht die alleinige Aufgabe der Verbände ist und sich aus der Arbeit mit Web 2.0 ein Zeitvorteil ergibt. Dazu muss man aber einfach erst durch ein tiefes Tal und das Ziel muss es sein, das möglichst zu vereinfachen. Da finde ich das, was AgChat macht einen wunderbaren Ansatz, weil damit einerseits das Bewusstsein der Landwirte für ihre eigenen Interessen einzutreten gestärkt wird und sie sich gegenseitig dabei helfen ihre Kenntnisse voran zu bringen.

  7. Stefan R. sagt:

    @Michael
    Dann wird es aber Zeit für ein AgChat in Deutschland :)

  8. @Stefan R.
    Ja, dann fang’ schon mal an 8)

  9. Stefan R. sagt:

    @Michael
    Genau, als jahrelanger Blogleser verfüge ich über ausreichend Kompetenz um meinen Berufskollegen den Weg ins Web 2.0 zu erklären ;-) Besser nicht, spätestens bei der Zeitdiskussion gehen mir die Argumente aus.
    Von wegen Zeit, ich muss los in den Stall ….

  10. Mit Bezug auf Ihre Arbeit zum Thema Werte in Unternehmen, erlaube ich mir, Sie auf einen Artikel aufmerksam zu machen, der im Journal für Psychologie / Journal of Psychology erschienen ist. Es werden Deep-White-Forschungsergebnisse veröffentlicht, die den Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Erfolg wissenschaftlich darstellen. Summary siehe: http://www.deep-white.com/40/
    viele Grüße, Gregor Schönborn

  11. Hallo zusammen,
    eine recht neue und noch im Aufbau befindliche Internet-Communitie zum Thema Land- und Forstwirtschaft gibt es auf http://www.landzirkel.de Übrigens für alle Mitglieder werbefrie!

    Gruß Klaus K.

  12. Ach ja fast vergessen obwohl es ja Hauptthema war:
    Twitter: @Landzirkel_de
    Google +: https://plus.google.com/108816892523537130828

  13. Auch Südtirols größtes Agrarmedium, der “Südtiroler Landwirt” ist seit fast genau einem Jahr auf Facebook vertreten. Zu finden unter http://www.facebook.com/suedtirolerlandwirt